Glossar

Email Security

Grundlegendes zur E-Mail-Sicherheit

Aufgrund ihrer Allgegenwärtigkeit und den damit verbundenen Sicherheitslücken sind E-Mails ein beliebtes Instrument für Cyberangriffe. Zu solchen Angriffen gehören u. a.:

  • Malware wie Viren, Worms, Trojaner und Spyware. Wenn Angriffe mit diesen Instrumenten erfolgreich sind, kann ein Angreifer die Kontrolle über Rechner oder Server übernehmen. Dieser Zugriff kann dann genutzt werden, um unberechtigten Zugang zu gesicherten Informationen zu erhalten.
  • Spam ist ein Produktivitätskiller im Arbeitsalltag und wird manchmal auch verwendet, um Malware zu übermitteln.
  • Phishing ist eine Methode, bei der Computer- oder Social-Engineering-Tricks verwendet werden, um Opfer dazu zu bringen, sensible Informationen herauszugeben oder Zugriff auf geschützte Systeme zu gewähren.

Bei der E-Mail-Sicherheit handelt es sich um eine Reihe von Methoden, mit denen E-Mail-Korrespondenz und -Konten vor solchen Angriffen geschützt werden.

Gewährleistung der E-Mail-Sicherheit

E-Mail-Sicherheit ist eine mehrstufige Aufgabe, an der verschiedene Arten von Software und Technologie beteiligt sind. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Sicherheit von geschäftlichen E-Mail-Konten zu gewährleisten. Es ist jedoch nicht nur wichtig, Mitarbeiter über die Gefahren zu informieren und für Risiken zu sensibilisieren, sondern auch umfassende Sicherheitsrichtlinien und -verfahren zu implementieren.

Zu den empfohlenen Richtlinien und Verfahren gehören:

  • Regelmäßige Passwortänderung: Hierbei müssen Mitarbeiter sichere Passwörter verwenden und diese regelmäßig ändern. So wird sichergestellt, dass ein Passwort im Falle eines Diebstahls für den Angreifer nur eingeschränkt nützlich ist.
  • Sichere Anmeldung: Damit wird sichergestellt, dass Webmail-Anwendungen eine Verschlüsselung verwenden. Dies ist eine Standardfunktion, die jedoch wichtig ist, um zu verhindern, dass E-Mails von böswilligen Personen abgefangen werden.
  • Spam-Filter: Implementieren Sie Scanner und andere Tools, um Nachrichten zu durchsuchen und E-Mails mit Malware oder anderen schädlichen Dateien zu sperren, bevor sie die Endanwender erreichen. Selbst relativ harmloser Spam – wie beispielsweise Marketingangebote – kann sich negativ auf die Produktivität auswirken, wenn Mitarbeiter diese unerwünschten E-Mails manuell aus ihren Posteingängen entfernen müssen.
  • Spyware-Schutz: Dabei handelt es sich um ein stabiles Programm für Cybersicherheit oder einen dedizierten Service zur Entfernung von Spyware, das bzw. der schädliche E-Mail-Anhänge löschen und Reparaturen an geänderten Dateien/Einstellungen vornehmen kann.
  • E-Mail-Verschlüsselung: Verschlüsselungstechnologien wie OpenPGP ermöglichen eine Verschlüsselung von E-Mails zwischen dem Absender und dem Empfänger. In Unternehmen, in denen häufig sensible und vertrauliche Informationen über Kommunikationsplattformen wie E-Mails ausgetauscht werden, sind solche Technologien unabdingbar.
  • Information und Sensibilisierung von Mitarbeitern: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter beim Thema E-Mail-Sicherheitsrisiken auf dem Laufenden bleiben und informieren Sie sie darüber, wie sie Phishing-Angriffe per E-Mail besser erkennen. Manche Unternehmen senden ihren Mitarbeitern falsche Phishing-E-Mails, um zu testen, wie leicht sie auf solche Angriffe hereinfallen.

Information und Sensibilisierung von Mitarbeitern

Zusätzlich zur Implementierung von Richtlinien und Methoden zur Förderung der E-Mail-Sicherheit können Unternehmen ihre Mitarbeiter auch bitten, sich an Best Practices zu halten, damit ihre E-Mail-Konten geschützt werden. Auf die folgenden Punkte sollten Mitarbeiter insbesondere achten:

  • Mitarbeiter sollten es vermeiden, Anhänge zu öffnen oder auf Hyperlinks zu klicken, ohne diese vorher gründlich zu überprüfen. (Viele Unternehmen empfehlen sogar, dass Mitarbeiter Browser-Lesezeichen für die Navigation verwenden, anstatt auf Links in E-Mails zu klicken.)
  • Mitarbeiter sollen ihr Passwort regelmäßig ändern und sich in Bezug auf Passwortstärke und -länge an Best Practices halten.
  • Mitarbeiter sollten ihre Passwörter niemals weitergeben, auch nicht an Kollegen oder Freunde.
  • Mitarbeiter sollten keine sensiblen oder vertraulichen Informationen in E-Mails weitergeben oder zumindest solche Informationen nur an vertrauenswürdige Personen schicken – und das auch nur, wenn es unbedingt notwendig ist.
  • Wenn Mitarbeiter nicht am Unternehmensstandort arbeiten, sollten sie für den Zugriff auf die Unternehmens-E-Mails eine sichere VPN-Software verwenden.
  • Mitarbeiter sollten nicht über ein öffentliches WLAN-Netz auf Unternehmens-E-Mails oder sensible und vertrauliche Informationen zugreifen.

Warum E-Mail-Sicherheit von Interesse ist

Es ist wichtig, dass Benutzer und Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit ihrer E-Mail-Konten gegen bekannte Angriffe zu gewährleisten. Und es ist ganz besonders wichtig, eine geeignete Infrastruktur zu implementieren, um nicht autorisierte Zugriffsversuche auf Konten oder Mitteilungen zu stoppen. Benutzer sind besonders anfällig für Phishing-Angriffe gegen Unternehmen, da diese die technischen Schutzmaßnahmen umgehen und sich stattdessen an die Benutzer selbst richten, um Schwachstellen auszunutzen. Aus diesem Grund sollten E-Mail-Sicherheitslösungen über geeignete Technik wie Verschlüsselung, Spyware-Erkennung und Anmeldesicherheit verfügen. Es ist allerdings genauso wichtig, dass Mitarbeiter darüber informiert werden, welche Schritte zum Schutz von E-Mails angemessen sind.

E-Mail-Sicherheit – weiterführende Ressourcen

Zugehörige Begriffe

Weiterführende Ressourcen

Wie Barracuda Sie unterstützen kann

Da E-Mails nach wie vor der führende Risikofaktor für Ransomware, Phishing, Datendiebstahl und andere komplexe Bedrohungen sind, können Sie es sich nicht leisten, keinen Schutz zu implementieren.

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