Barracuda-Archivierungslösungen

Effektive Lösungen für Aufbewahrung, Compliance und eDiscovery

Verfügbar als: Appliance Virtuell AWS SaaS

Häufig gestellte Fragen

Wie werden die Archivierungslösungen von Barracuda lizenziert?

Der Barracuda Cloud Archiving Service wird ganz einfach und vorhersehbar auf Benutzerbasis lizenziert, ohne dass für inaktive Posteingänge Gebühren anfallen. Der Barracuda Message Archiver wird auf der Basis eines Pauschalpreises pro Gerät lizenziert, unabhängig von der Anzahl der Benutzer.

Für beide Lösungen sind alle Funktionen in der Standardlizenz enthalten, ohne zusätzliche Kosten oder Einrichtungsgebühren.

In welchem Umfang kann ich Daten archivieren?

Wenn Sie den Barracuda Cloud Archiving Service nutzen, gibt es keine Beschränkung für die Menge an Daten, die Sie archivieren und unbegrenzt aufbewahren können. Wir empfehlen, dass Sie Datenaufbewahrungsrichtlinien implementieren, um die Compliance zu gewährleisten und Risiken zu reduzieren.

Barracuda Message Archiver bietet eine Modellpalette mit Speicherkapazitäten von 500 GB bis 66 TB. Bei Bedarf können mehrere Geräte gebündelt werden, um zusätzliche Kapazität zu schaffen.

Wie einfach ist der Einstieg in Archivierungslösungen von Barracuda?

Die Einrichtung der Archivierungslösungen von Barracuda können Sie selbst extrem schnell und mühelos vornehmen, wenn Sie unseren Schritt‑für‑Schritt-Anleitungen zur Implementierung folgen. Die meisten Benutzer sind innerhalb einer Stunde einsatzbereit, und es fallen keine zusätzlichen Kosten für die Einrichtung, Implementierung oder den Import vorhandener Daten an.

Was sind die Unterschiede zwischen den Archivierungslösungen von Barracuda?

Der Barracuda Message Archiver und der Barracuda Cloud Archiving Service bieten ähnliche Funktionen, unterscheiden sich aber in der Art und Weise, wie sie bereitgestellt werden.

Der Barracuda Message Archiver ist eine integrierte Komplettlösung. Er kann lokal als physisches Gerät, als virtuelle Lösung, die auf Hyper-V oder VMware läuft, oder in der Public Cloud auf Amazon Web Services bereitgestellt werden.

Der Barracuda Cloud Archiving Service wird als vollständig gemanagter Service in der Barracuda Cloud bereitgestellt und ist auf Anfrage erhältlich. Stubbing und Berichterstattung sind derzeit nicht im Cloud Archiving Service verfügbar.

Warum kann ich nicht einfach meine Backups als Archiv verwenden?

Dieser Ansatz weist erhebliche Einschränkungen und Mängel auf, weshalb davon abzuraten ist. Die Nachteile umfassen:

  • Backups erfassen Daten zu bestimmten Zeitpunkten, sodass eine 100-prozentig vollständige und genaue Aufzeichnung aller Daten nicht gewährleistet werden kann.
  • Aufbewahrungsrichtlinien innerhalb von Backups bieten nicht die granulare Kontrolle über die Datenaufbewahrung, die zur Erfüllung komplexerer Compliance-Anforderungen erforderlich ist.
  • Backups bieten keine Volltext- und mehrstufigen Such-, Tagging- und Exportfunktionen, die für die Compliance mit eDiscovery-Anforderungen entscheidend sein können.
  • Die von Backup-Lösungen gespeicherten zeitpunktgenauen Änderungen enthalten mehrere Versionen von Datenelementen, die abgeglichen werden müssen, um einen einzigen Satz genauer und überprüfbarer Ergebnisse für die eDiscovery zu erhalten.
  • Backup-Lösungen bieten in der Regel keinen direkten Zugriff für Endbenutzer, um historische Daten zu durchsuchen und abzurufen oder ihnen die Möglichkeit zu geben, einzelne Elemente ohne Einbeziehung der IT-Abteilung wiederherzustellen.

Aus diesen Gründen empfehlen wir den Einsatz einer dedizierten Archivierungslösung, um eine effektive Datensicherung und -aufbewahrung zu gewährleisten.

Warum kann ich nicht einfach PST-Dateien verwenden?

Die AutoArchive-Funktion in Outlook ermöglicht es Benutzern, die Postfachkontingente zu umgehen, und war in Outlook 2003 und 2007 standardmäßig aktiviert. Sie generiert PST-Dateien, um E-Mails lokal für jeden Benutzer zu speichern. Die Verwendung von PST-Dateien wird jedoch aus folgenden Gründen nicht mehr empfohlen:

  • Sie stellen ein Sicherheitsrisiko dar, da sie leicht von Outlook getrennt und in einen anderen Outlook-Client kopiert oder verschoben werden können. Sie lassen sich zwar mit einem Passwort schützen, jedoch bietet dies in der Praxis keinen wirksamen Schutz.
  • Sie sind bekanntermaßen unzuverlässig, da sie nicht dafür ausgelegt sind, große Mengen an E-Mail-Daten zu speichern, und 10 bis 15 Prozent der täglichen Helpdesk-Anrufe einer IT-Abteilung können mit der Pflege dieser Dateien zusammenhängen. Aufgrund ihrer Größe sind sie zudem anfällig für interne Beschädigung, wenn sie sich auf einer Netzwerkfreigabe befinden oder über ein Netzwerk auf sie zugegriffen wird, und Microsoft rät ausdrücklich davon ab.
  • Sie werden normalerweise auf den Laptops oder Desktopgeräten von Endbenutzern gespeichert und nicht regelmäßig gesichert, weshalb ein hohes Risiko besteht, dass sie verloren gehen oder verlegt werden.
  • In PST-Dateien gespeicherte Daten sollten in Übereinstimmung mit Ihren Richtlinien zur Einhaltung von Vorschriften und zur Datenaufbewahrung gemanagt werden. Aufgrund der verteilten Speicherorte und der dadurch schwierigen Nachverfolgung, werden sie jedoch oft von diesem Prozess ausgeschlossen, was ein erhebliches laufendes Risiko für die Organisation darstellt.
  • Daten, die in PST-Dateien gespeichert sind, können für laufende eDiscovery oder die Offenlegung von Daten relevant sein. Es kann jedoch problematisch sein, diese Daten zu identifizieren, abzurufen und zu durchsuchen, da der Speicherort all dieser Dateien möglicherweise nicht bekannt ist oder sie für IT-Administratoren oder Auditoren nur schwer zugänglich sind.

Weitere Informationen zu PST-Dateien finden Sie in unserem White Paper „Ein Leitfaden zu PST-Dateien“.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Barracuda Networks unter +1 888 268 4772.