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Lieferkette

Konfliktmineralien

Konfliktmineralien-Bericht von Barracuda Networks, Inc.

„gemäß Regel 13p-1 des Securities Exchange Act von 1934“

Einleitung

Dieser Konfliktmineralien-Bericht (dieser „Bericht“) von Barracuda Networks, Inc. („Barracuda“) für das Kalenderjahr 2016 entspricht den Bestimmungen von Regel 13p-1 („Rule 13p-1“) des Securities Exchange Act auf dem Stand von 1934 (das „Gesetz von 1934“). Weitere Informationen zu den in diesem Bericht verwendeten Begriffen entnehmen Sie bitte Regel 13p-1, Formblatt SD und SEC-Release Nr. 34-67716, sofern in diesem Bericht nicht anderweitig definiert.

Regel 13p-1 sieht eine Berichterstattungspflicht für SEC-registrierte Unternehmen vor, deren Produkte Mineralien enthalten, die aus der Demokratischen Republik Kongo oder einem anderen Land stammen, das eine international anerkannte Grenze mit der Demokratischen Republik Kongo (zusammen die „betroffenen Länder“) teilt. Regel 13p-1 bezieht sich auf folgende Mineralien: Columbit-Tantalit (Coltan), Kassiterit, Wolframit, Gold sowie deren Derivate Tantal, Zinn und Wolfram (zusammen die „Konfliktmineralien“).

Gemäß Regel 13p-1 sind registrierte Unternehmen dann zur Vorlage eines Konfliktmineralien-Berichts bei der SEC verpflichtet, wenn aufgrund einer angemessenen Herkunftslandermittlung Grund zu der Annahme besteht, dass Konfliktmineralien in ihrer Lieferkette aus einem der betroffenen Länder stammen, oder wenn die Herkunft solcher Konfliktmineralien sich nicht eindeutig klären lassen; in diesem Bericht müssen die jeweils ergriffenen oder geplanten Due-Diligence-Maßnahmen bezüglich Herkunft und Verarbeitungskette der Konfliktmineralien beschrieben werden.

Unternehmen und Produkte im Überblick

Barracuda entwickelt und vertreibt leistungsstarke und benutzerfreundliche Lösungen zur Gewährleistung von Sicherheit und Datenschutz. Barracuda hat sich als Anbieter Cloud-fähiger Lösungen zur Abwehr von Sicherheitsbedrohungen, Verbesserung der Netzwerkleistung sowie Sicherung und Speicherung von Daten etabliert. Die Sicherheitsplattform von Barracuda unterstützt Kunden bei der Vereinfachung von IT-Abläufen und Erfüllung dringender Sicherheitsanforderungen im Zuge der Einführung neuer Bereitstellungsmodelle und Verlagerung von Anwendungen, Daten und Workloads in die Cloud. Barracuda stellt Hardware-Produkte in eigenen Produktionsstätten im Silicon Valley her und verlässt sich beim Bau und der Lieferung der Hauptkomponenten für seine Produkte, die zum Teil möglicherweise Konfliktmineralien enthalten, ausschließlich auf externe Zulieferer und Hersteller. Diese Offenlegung bezieht sich auf Produkte (i), für deren Funktionalität oder Herstellung Konfliktmineralien erforderlich sind, (ii) die von Barracuda hergestellt oder zur Herstellung in Auftrag gegeben wurden und (iii) deren Herstellung während des Kalenderjahrs 2016 abgeschlossen wurde.

Nach Durchführung einer angemessenen Herkunftslandermittlung zur Bestimmung der Herkunft der Konfliktmineralien, die für die nachstehend beschriebene Funktionalität oder Herstellung unserer Produkte erforderlich sind, kann Barracuda die Herkunft und Verarbeitungskette dieser Konfliktmineralien nicht eindeutig nachweisen und legt daher diesen Konfliktmineralien-Bericht vor.

Due-Diligence-Verfahren

Barracuda hat festgestellt, dass Komponenten seiner Hardware-Produkte für Sicherheit und Datenschutz, u. a. die Backup- und Archivierungsprodukte, die Spam-Firewall, die Web Application Firewall, die Hardware-Firewallprodukte der Cloud-Generation und die Telefonanlage (zusammen die „betroffenen Produkte“), Konfliktmineralien enthalten, die für die Funktionalität oder Herstellung dieser Produkte notwendig sind. Entsprechend bestand die Verpflichtung zur Durchführung einer angemessenen Ermittlung, um festzustellen, ob eines oder mehrere der Konfliktmineralien aus den betroffenen Ländern stammt.

Als Unternehmen, das sich beim Bau und der Lieferung der Hauptkomponenten für seine Produkte ausschließlich auf externe Zulieferer und Hersteller verlässt, ist Barracuda nicht direkt oder indirekt am Abbau, Schmelzen und Raffinieren von Konfliktmineralien beteiligt. Barracuda kauft kein Roherz oder Konfliktmineralien im Rohzustand ein und tätigt keine Einkäufe in den betroffenen Ländern.

Im Rahmen des Verfahrens zur Auswahl von Lieferanten und Herstellern überprüft Barracuda die einschlägigen Richtlinien und Verfahren aller potenziellen Lieferanten und Hersteller, um festzustellen, ob es ein System zur Kontrolle und Transparenz der Rohstofflieferketten gibt. Darüber hinaus hat Barracuda sich bemüht, seinen Zulieferern und Vertragsherstellern die Notwendigkeit der Einhaltung von Regel 13p-1 zu verdeutlichen.

Barracuda hat alle Lieferanten aufgefordert, die von der Conflict Free Sourcing Initiative (CFSI) entwickelte Standard-Berichtsvorlage für Konfliktmineralien (CMRT) auszufüllen. Der Status von Lieferanten, von denen bekannt ist oder vermutet wird, dass sie Komponenten liefern, die Konfliktmineralien enthalten, galt bis zur Abgabe eines ausgefüllten CMRT-Formulars als ungeklärt.

Während des Berichtszeitraums für diesen Bericht wandte Barracuda folgende Due-Diligence-Maßnahmen an:

  • Befragung neuer Direktlieferanten von Materialien, die Konfliktmineralien enthalten, unter Verwendung der EICC/GeSI-Berichtsvorlage für Konfliktmineralien zur Angabe der Schmelzhütten und Raffinerien;
  • Überprüfung der Formulare (Form SD), die von unseren Zulieferern und Herstellern eingereicht wurden, um festzustellen, ob sie frei von Konfliktmineralien aus den betroffenen Ländern sind; und
  • Vergleich der in der Lieferketten-Befragung angegebenen Schmelzhütten und Raffinerien mit der Liste der Anlagen, die von Programmen wie dem Conflict Free Smelter Program for Conflict Minerals gemäß EICC/GeSI als „konfliktfrei“ eingestuft wurden.

Alle im Rahmen der Due-Diligence-Maßnahmen zur Einhaltung der Berichts- und Offenlegungspflicht in Bezug auf Konfliktmineralien identifizierten Direktlieferanten werden durch Befragung überprüft und zur Vorlage des Form SD verpflichtet. Darüber hinaus hakt Barracuda im Rahmen des Machbaren bei fehlenden oder unstimmigen Angaben nach. Befragungen werden zweimal jährlich sowie bei Vertragsabschluss mit einem neuen Lieferanten durchgeführt. Im Kalenderjahr 2016 wurden keine Verträge mit neuen Lieferanten abgeschlossen. Im Kalenderjahr 2016 wurden neue Teile, die Barracuda von Bestandsanbietern kaufte, anhand öffentlicher Unterlagen und Anfragen bei den betroffenen Lieferanten überprüft.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Aufgrund der oben beschriebenen Due-Diligence-Maßnahmen stellte Barracuda nach Treu und Glauben fest, dass der Konfliktstatus seiner Hardware-Produkte für das Kalenderjahr 2016 „ungeklärt“ ist. Barracuda trifft diese Feststellung aufgrund fehlender Angaben seiner Lieferanten zur eindeutigen Bestimmung der Herkunftsländer der zur Herstellung unserer betroffenen Produkte erforderlichen Konfliktmineralien, der zur Verarbeitung verwendeten Anlagen sowie der Klärung, inwieweit die zur Herstellung unserer betroffenen Produkte erforderlichen Konfliktmineralien aus Altmaterial gewonnen wurden. Darüber hinaus ist Barracuda nicht in der Lage, die Verarbeitungskette für die Konfliktmineralien lückenlos nachzuweisen.

Zukünftige Maßnahmen

Barracuda arbeitet weiterhin an der Entwicklung von Methoden, der Implementierung von Instrumenten und der Einführung von Verfahren zur Nachverfolgung von Konfliktmineralien. Im nächsten Berichtszeitraum wird Barracuda nach Treu und Glauben Anstrengungen zur Erhöhung der Rücklaufquote seiner Lieferanten und genaueren Statusbestimmung unternehmen. Barracuda beabsichtigt weiterhin, angemessene Anstrengungen zu unternehmen, um den Dialog mit Lieferanten im Hinblick auf die Berichterstattung über Konfliktmineralien zu stärken.

Unabhängiger Privat Sektor Audit

Dieser Bericht wurde keinem unabhängigen Privat Sektor Audit gemäß Regel 13p-1 unterzogen.

Weitere Risikofaktoren

Die obigen Aussagen basieren auf der Herkunftslandermittlung und den von Barracuda nach Treu und Glauben durchgeführten Due-Diligence-Maßnahmen. Diese Aussagen basieren auf den zum Zeitpunkt der Berichterstellung verfügbaren Infrastrukturen und Informationen. Eine Reihe von Faktoren kann möglicherweise zu Fehlern führen oder den Konfliktmineralien-Status von Barracuda anderweitig beeinflussen. Dies gilt insbesondere für folgende Faktoren: fehlende Daten zu Lieferanten und Schmelzhütten; Fehler und Auslassungen in den Angaben von Lieferanten; Fehler und Auslassungen in den Angaben von Schmelzhütten; Lücken in der Identifizierung sämtlicher Konfliktmineralien, die für die Funktionalität oder Herstellung von Barracuda-Produkten erforderlich sind; Lücken in der Aufklärung und Sachkenntnis der Lieferanten; Aktualität der Daten; öffentliche Daten, die bei einer angemessenen Suche nicht aufgedeckt wurden; Fehler in öffentlichen Daten; Sprachbarrieren und Übersetzungsprobleme; mangelnde Vertrautheit der Lieferanten und Schmelzhütten mit den Offenlegungsverfahren nach Absatz 1502 des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act von 2010; Versehen oder Fehler bei den konfliktfreien Schmelzhütten; Angabe von Rohstoffen aus den betroffenen Ländern als Sekundärstoffe; Einstellung der Geschäftstätigkeit von Unternehmen im Laufe des Kalenderjahrs 2016; mangelnder Entwicklungsstand der Zertifizierungsprogramme für bestimmte Branchensegmente und Metalle; sowie Schmuggel von Konfliktmineralien aus den betroffenen Ländern ins Ausland.

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